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ISBN/EAN: 978-3-518-47530-0
Einband: gebundenes Buch
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Übersetzer:
Michael Adrian
Michael Adrian
Erschienen am:
15.09.2025
15.09.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
103 S.
103 S.
Format (T/L/B):
1.2 x 15.4 x 10.4 cm
1.2 x 15.4 x 10.4 cm
Hersteller:
Suhrkamp Verlag GmbH
info@suhrkamp.de
Torstr. 44
DE 10119 Berlin
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Torstr. 44
DE 10119 Berlin
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Beschreibung
Am 7. Oktober 2023 verübte die radikalislamische Terrormiliz Hamas verheerende Anschläge in Israel. Doch am nächsten Tag dominierte nicht Mitgefühl für die Angegriffenen die öffentliche Meinung. Vielmehr wurden die Attacken in progressiven Kreisen von Berlin über Paris bis New York als Akt des Widerstands legitimiert, ja teilweise sogar bejubelt. Woher kommt dieser Hass, der sich selbst für moralisch überlegen hält? Die Ereignisse vom 7., aber auch die vom 8. Oktober haben Eva Illouz tief erschüttert. In ihrer kämpferischen Intervention zeichnet sie nach, wie Identitätspolitik und vom französischen Poststrukturalismus inspirierte Theorien zum Nährboden für ein Denken werden konnten, das historische Tatsachen und die ihnen innewohnende Komplexität ausblendet und Israel zum Inbegriff des kolonialistischen Bösen stilisiert.
Über Eva Illouz
Informationen zu Eva Illouz auf suhrkamp.de
Rezension
»Wie
ist es möglich, dass Linke das
Massaker der Hamas bis heute
herunterspielen oder gar als
revolutionäre Tat feiern? Illouz
erklärt die Hintergründe.«»Illouz' Buch ist ein must read.«»... ein anregender, augenöffnender und unbedingt lesenswerter Essay.«»Illouz vereint all jene Eigenschaften, die eine herausragende Wissenschaftlerin
auszeichnen: Skepsis gegenüber gängigen Überzeugungen, der Mut, öffentlich Widerspruch zu üben, und intellektueller Scharfsinn, um eigene
Thesenüberzeugend zu entwickeln.«»[Illouz liefert] eine bestürzende, dichte Zusammenschau. ... [Ein] schmaler, großartiger Essay.«»Sie schreibt aus der Warte einer klassischen postmarxistischen Linken, die immer am europäischen Paradigma der Rationalität festgehalten hatte und politische Kritik mit universellen, also als vernünftig ausweisbaren Prinzipien zu begründen versucht. Diese Linke ist eher marginal geworden.«»[Ein] dichter, kluger Essay ... «»... ein unbequemes und notwendiges, ein kluges Buch.«»Eva Illouz, eine entschiedene Kritikerin der Regierung
Netanjahu, untersucht klug
und messerscharf den grassierenden linken Antisemitismus, der in wissenschaftlichen
und kulturellen Kreisen plötzlich als Tugend erscheint.«»... wie kann es sein, dass das Mitleid und der Einsatz für menschliche Würde auffälligerweise genau dann abwesend ist, wenn es um Israel geht? ... Über diese Form der sich hypermoralisch gebenden Doppelmoral hat die israelische Soziologin Eva Illouz ein erhellendes Buch geschrieben.«»... sehr erhellend. ... knapp und furchtlos. ... Es ist die Synthese einer Großdenkerin, die wirklich all diese Themen sehr gut drauf hat.«»Illouz' Essay ist ... soziologisch und sozialpsychologisch gut begründet und ihre Argumente sind mit Beispielen und Anmerkungen gut belegt.«»Die Lektüre lohnt, weil sie nachdenklich macht.«