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ISBN/EAN: 978-3-406-84028-9
Einband: gebundenes Buch
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Übersetzer:
Wiebke Meier
Wiebke Meier
Erschienen am:
22.01.2026
22.01.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
176 S.
176 S.
Format (T/L/B):
1.5 x 20.5 x 13 cm
1.5 x 20.5 x 13 cm
Hersteller:
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
produktsicherheit@beck.de
Wilhelmstraße 9
DE 80801 München
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Alle belebten Dinge halten den Atem an
Gedichte. Zweisprachige Ausgabe, Dt/engl, textura
Lieferbar meist innerhalb 24 Stunden
Beschreibung
Die Wiederentdeckung einer unverwechselbaren lyrischen Stimme "Ich halte sie für sehr gut und interessant und anders als alle anderen", schrieb Virginia Woolf über Charlotte Mew und nannte sie "die größte lebende Dichterin". Charlotte Mew war eine der herausragenden lyrischen Stimmen ihrer Zeit. In ihren mit den Geschlechterrollen spielenden Gedichten umkreist sie die ersten und letzten Fragen von Liebe, Entsagung, Tod und Religion und findet dafür eine ganz eigene lyrische Form. Die Gedichte erscheinen hier erstmals in deutscher Übersetzung. Charlotte Mews Gedichte faszinierten und begeisterten schon zu ihren Lebzeiten so unterschiedliche Autoren wie Ezra Pound, Thomas Hardy und Virginia Woolf, die die Besonderheit und den leidenschaftlichen Ernst dieser Lyrik erkannten. Viele von Mews Gedichten enthalten kleine Dramen, deren Protagonisten häufig Randfiguren der Gesellschaft sind. Aus ihren Werken spricht eine tiefe Menschlichkeit, die Fähigkeit, sich in verschiedenste Erfahrungen und Gefühlslagen zu versetzen. Mews Sprache ist direkt, sinnlich und musikalisch, sie ist reich an Gesten, Symbolen und einprägsamen Bildern, in denen sich genaue Beobachtung und Vision mischen. Trotz ihrer Hochschätzung durch die Zeitgenossen geriet Charlotte Mew nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit. Dieser Band präsentiert ihre Gedichte erstmals in deutscher Übersetzung. Er lädt ein zur Entdeckung einer Dichterin, der längst ein Platz im literarischen Kanon gebührt.
Über Charlotte Mew
Charlotte Mew (1869 - 1928) wurde in London geboren, wo sie nach dem Tod des Vaters mit ihrer Mutter und einer Schwester in beschränkten Verhältnissen lebte ? in Sichtweite des literarischen Establishments von Bloomsbury. Sie schrieb Gedichte, Erzählungen und Essays. Ein Jahr nach dem Tod ihrer Schwester nahm sie sich, schon lange psychisch gefährdet, das Leben. 2025 erschien bei C.H.Beck der Band mit ihren Erzählungen "Einige Arten zu lieben". Wiebke Meier übersetzt Sachbücher, literarische Texte und Lyrik aus dem Englischen und war Lehrbeauftragte im Studiengang Literarisches Übersetzen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2017 erhielt sie den Paul Scheerbart-Preis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung für den Gedichtband "Picknick in der Nacht" von Charles Simic.
Rezension
"Hinreißende Erzählungen und aufregende Gedichte der bislang unbekannten Engländerin Charlotte Mew."
Neue Zürcher Zeitung, Peter Urban-Halle
"Auf eine verquere Art altmodisch und gleichzeitig unglaublich modern. Die Gedichte sprengen jede Form"
Deutschlandfunk Kultur Lyrisches Gedicht, Gregor Dotzauer
"Eine kleine, große Entdeckung"
Deutschlandfunk Kultur Lyrisches Quartett, Maren Jäger
"Eine eindrucksvolle Wiederentdeckung einer langen unterschätzten Dichterin, deren Werk zwischen Tradition und Moderne eine eigenständige Position einnimmt. Die Gedichte bestechen durch ihre perspektivische Feinheit, ihre stilistische Strenge und ihre atmosphärische Dichte, während die Übersetzung und das Nachwort eine gelungene Annäherung ermöglichen."
kulturbuchtipps
"Das Zusammenspiel von Inhalt und Form, vom Rhythmus der Verse und den Klangqualitäten der Sprache, lässt einen regelrechten Sog entstehen, kreiert einen ganz eigenen 'Sound'."
literaturkritik.de, Manfred Roth
"Eine lyrische (Neu-)Entdeckung"
NDR, Guido Pauling
"Mews Gedichte sind gereimt und erzählen oftmals eine Geschichte, doch sie handhabt Metrum um Reimschema frei und souverän wie die bekannteren Dichter der Moderne."
Salzburger Nachrichten
"Eigenwillige Gedichte"
Der Freitag, Beate Tröger
Neue Zürcher Zeitung, Peter Urban-Halle
"Auf eine verquere Art altmodisch und gleichzeitig unglaublich modern. Die Gedichte sprengen jede Form"
Deutschlandfunk Kultur Lyrisches Gedicht, Gregor Dotzauer
"Eine kleine, große Entdeckung"
Deutschlandfunk Kultur Lyrisches Quartett, Maren Jäger
"Eine eindrucksvolle Wiederentdeckung einer langen unterschätzten Dichterin, deren Werk zwischen Tradition und Moderne eine eigenständige Position einnimmt. Die Gedichte bestechen durch ihre perspektivische Feinheit, ihre stilistische Strenge und ihre atmosphärische Dichte, während die Übersetzung und das Nachwort eine gelungene Annäherung ermöglichen."
kulturbuchtipps
"Das Zusammenspiel von Inhalt und Form, vom Rhythmus der Verse und den Klangqualitäten der Sprache, lässt einen regelrechten Sog entstehen, kreiert einen ganz eigenen 'Sound'."
literaturkritik.de, Manfred Roth
"Eine lyrische (Neu-)Entdeckung"
NDR, Guido Pauling
"Mews Gedichte sind gereimt und erzählen oftmals eine Geschichte, doch sie handhabt Metrum um Reimschema frei und souverän wie die bekannteren Dichter der Moderne."
Salzburger Nachrichten
"Eigenwillige Gedichte"
Der Freitag, Beate Tröger