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ISBN/EAN: 978-3-99059-199-4
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
200 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 21 x 13.6 cm

Hersteller:
Literaturverlag Droschl
Annette Knoch
office@droschl.com
Stenggstraße 33
AT 8043 Graz


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Wörterbuch einer Nomadin

Beschreibung

Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches 'Wörterbuch' über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor. Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von 'sad' (Ziergarten) und 'harod' (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden, zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit - und schon stehen wir vor den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens? Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der Möglichkeit, 'Mensch' zu sein jenseits von Zuschreibungen.

Rezension

»Nein, sagt die gebürtige Belarussin Volha Hapeyeva immer, sie sehe sich nicht als Exilantin, sondern als Nomadin – als Mensch, der sich nicht festlegen lässt auf Heimat, Herkunft und Sprache, sondern überall und nirgends zu Hause ist. Jetzt legt sie das ›Wörterbuch‹ zu ihrer Lebensweise vor. Erwarten darf man funkelnden Witz und berührende Poesie.« (NDR)»Volha Hapeyeva macht die Vielschichtigkeit von Begriffen deutlich und wie unsere Sicht auf die Welt von Sprache geprägt wird. Ein kluger Text, eine Liebeserklärung an die Sprache und Poesie.« (itsaboutlovingliterature, Instagram)»Ein sehr schöner Essayband. Die Schriftstellerin geht Fragen nach Herkunft, Patriarchat, kleinen Tieren und noch viel mehr nach. Man darf ein wenig geniessen von ihren breiten Kenntnisse und vom sehr schönen und poetischen Schreibstil. Wirklich ein Vergnügen.« (buecher_und_bergsicht, Instagram)»In ihrem assoziativen und aufschlussreichen Text verbindet Hapeyeva alltägliche und zugleich poetische Betrachtungen aus ihrem Leben mit dem Nachdenken über politische und gesellschaftliche Zustände, die sich oftmals an Worten und Sprache festmachen lassen.« (Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost)»Hapeyevas kluges, magisches Buch feiert die Lust an der Vielfalt, Empathie und Neugier.« (Ingo Petz, Der Standard)