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29.10.2020
Deutsch
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Beschreibung
Mit seinem neuen Buch "Herivurth" dringt Obermuseumsrat a.D. Dr. Rainer Pape tief in die gewichtige mittelalterliche Geschichte Herfords ein. Der bekannte Historiker und Schriftsteller – Leiter des Städtischen Museums und Stadtarchivs Herford von 1955 bis 1988 – veröffentlicht erstmals die in lateinischer Sprache für Herford verfassten karolingischen Urkunden in Übersetzung (darunter die älteste noch erhaltene von 838), widmet sich u.a. dem Königshof Adonhusa und dem frühmittelalterlichen Herforder Markt im roten Wik (=Radewig), dem Ungarneinfall von 926, den "homines ecclesiae" auf der Neustadt, der erstaunlich fortschrittlichen Entwicklung der Stadtgemeinde Herford im Mittelalter, der Hansezeit und den rührigen Kaufmannsgilden und ihrem wirtschaftlichen Niedergang im 18. Jahrhundert. Hochinteressant sind auch die 9 Pläne zur Schiffbarmachung der Werre von 1457 - 1933. Ein Hinweis auf die Fabrikation des NUG – des ersten Kleinautos in Deutschland – schließt das lesenswerte Werk.
Inhalt
Inhalt
- Karolingischer Glanz
- Vom Königshof Odenhausen und vom Roten Wik
- Heeresfurt und Luttenberg
- Die Zerstörung Herfords durch die Ungarn im Jahre 926
- Die Siedlung der "homines ecclesiae" und die Gründung der Neustadt
- Über die Entstehung der Stadtgemeinde Herford
- Herford zur Hansezeit
- Über die Gilden
- Von Wandschneidern, Kramern und Hökern zum Kaufmannsamt
- Der fünfhundertjährige Traum von einer schiffbaren Werre (1457 - 1933)
- Als "NUG" durch Herford knatterte
- Literaturverzeichnis