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ISBN/EAN: 978-3-89534-964-5
Einband: Paperback
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Erschienen am:
15.07.2013
15.07.2013
Umfang:
128 S.
128 S.
Format (T/L/B):
21cm x 17cm cm
21cm x 17cm cm
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Über Christian Helbich
Christian Helbich, Dr. Studium: Geschichtswissenschaft, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Halle, Swansea (Wales) und Münster. Referendar am Niedersächsischen Landesarchiv Hannover. Forschungsschwerpunkte: Reformation und Konfessionalisierung, westfälische Geschichte, Historische Hilfswissenschaften.
Rezension
Helbich fasst den Forschungsstand zur städtischen Reformationsgeschichte in gut lesbarer Form zusammen. Im ersten Kapitel werden die Grundzüge der Reformation im Reich und in der Region skizziert. Das zweite Kapitel widmet sich der Reformation in der Reichsstadt, das dritte der Zeit nach der Reformation, das vierte der Reinoldikirche. Der letzte Teil bietet eine Zusammenstellung der wichtigsten Quellen,die eine konzentrierte Grundlage für die weiterführende Beschäftigung liefern.
Andreas Rutz, in: Archiv für Reformationsgeschichte 43, 2014Der Band erschien im Anschluss an die gleichnamige Ausstellung im Mai/Juni 2012 in der Dortmunder Reinoldikirche. Anlass war das 450. Jubiläum der Zulassung des Laienkelches durch den Rat der Reichsstadt im März 1562, ein Ereignis, das zwar nicht mit der Einführung der Reformation in Dortmund als solcher gleichzusetzen ist, zumal die Kommunion in beiderlei Gestalt lediglich neben der herkömmlichen geduldet wurde. Aber es war doch ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin: 1565 wurde deutscher Kirchengesang im Gottesdienst erlaubt, 1566 wurde ohne Einbeziehung des Rates die Hostienelevation abgeschafft, seit 1570 bezogen sich die Prediger der Stadtkirche auf die Confessio Augustana. Die weitere Umgestaltung zu einem lutherischen Kirchenwesen folgte sukzessive in den folgenden Jahrzehnten. Helbich fasst den jüngsten Forschungsstand zur städtischen Reformationsgeschichte in gut lesbarer Form für eine breitere Öffentlichkeit zusammen. Im ersten Kapitel werden die Grundzüge der Reformation im Reich und in der Region skizziert. Für den Dortmunder Befund wichtig ist hier insbesondere der Abschnitt zu Humanismus und Reformpolitik im benachbarten Jülich-Kleve-Berg. Das zweite Kapitel widmet sich der Reformation in der Reichsstadt, das dritte der Zeit nach der Reformation, das vierte der Baugeschichte und Ausstattung der Reinoldikirche, der Hauptkirche der Stadt. Der letzte Teil bietet schließlich eine Zusammenstellung der wichtigsten Quellen zur Dortmunder Reformationsgeschichte des 16. Jahrhunderts, die bislang nur verstreut in älteren Publikationen verfügbar waren, und die eine konzentrierte Grundlage für die weiterführende Beschäftigung etwa im Rahmen eines Seminars liefern.
Andreas Rutz, in: Archiv für Reformationsgeschichte 43, 2014