Details
ISBN/EAN: 978-3-446-28742-6
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
19.05.2026
19.05.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
576 S.
576 S.
Format (T/L/B):
3.8 x 20.9 x 13.4 cm
3.8 x 20.9 x 13.4 cm
Hersteller:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
info@hanser.de
Vilshofener Straße 10
DE 81679 München
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DE 81679 München
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Unerwünschte Töchter
Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026
Lieferbar meist innerhalb 24 Stunden
Beschreibung
Vier Frauen, ein deutsches Jahrhundert und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben: Miriam Carbes großer, mitreißender Familienroman Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. Wer dieses Buch liest, begegnet sich selbst und den eigenen Familiengeschichten. Episch und epochal - ein Meisterwerk.
Über Miriam Carbe
Miriam Carbe, geboren 1967, hat deutsche und nigerianische Wurzeln und wuchs in einer Familie von Frauen auf, die alle Tagebücher und Erinnerungsskizzen schrieben. Von ihnen erbte sie mehrere Kisten mit Notizbüchern, von denen die ältesten von 1908 stammen. Miriam Carbe hat drei Kinder und lebt in Frankfurt am Main. Sie arbeitet als Redakteurin bei Arte.
Rezension
»Ein atmosphärisch dichter Blick in die deutsche Nachkriegsgeschichte.« Malena Ruder, NZZ am Sonntag, 28.06.26
»Mit ›Unerwünschte Töchter‹ beweist Miriam Carbe, dass große Erzählkunst manchmal gerade dann entsteht, wenn man den leisen Stimmen lauscht.« Undine Fuchs, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 31.05.26
»Ein Roman, der nachwirkt und dazu anregt, über die eigene Familie und ihre Geschichten nachzudenken.« Irem Özkalgay, Harper's Bazaar, 27.05.26
»In ihrem Debütroman erzählt die Autorin von vier Frauengenerationen im 20. Jahrhundert: von Krieg, gesellschaftlicher Enge, sozialem Abstieg und dem Versuch, trotzdem ein selbstbestimmtes Leben zu führen.« Theresa Hübner, SWR Kultur, Lesenswert, 29.05.26
»Eine deutsche Epochen- und Mentalitätsgeschichte. Dass wir nun als Leser und Leserinnen von diesen Lebensgeschichten hören, ist ein großes Glück.« Joachim Scholl, Deuschlandfunk, Lesart, 23.6.26
»Miriam Carbe erzählt von Rassismus und Diskriminierung, aber auch von weiblicher Lebenskraft und familiärer Verbundenheit. Eine eindrucksvolle deutsche Jahrhundertgeschichte.« Thomas Hummitzsch, ORF, 31.05.26
»Die unbeirrbare erzählerische Kraft Miriam Carbes erschafft ein lebhaftes Panorama weiblicher Bürgerlichkeit zwischen 1912 und 1967. Trotz aller Fremdbestimmung ist die Stärke spürbar, die diese Frauen auch haben und um die sie wissen. Man will tatsächlich immer weiter streifen durch ihre Lebensgeschichten.« Hanna Meier, Kulturnews, 14.06.26
»Carbe schreibt sehr klar, präzise, es gibt gar kein Pathos. Stattdessen wirken viele Szenen genau deshalb so stark, weil sie emotional zurückgehalten erzählt werden.« Theresa Hübner, WDR, Westart, 26.06.26
»Miriam Carbe zieht mit ihrem Roman eine Linie durch die Zeit, im Versuch, zu verstehen. Eine deutsche Familiengeschichte, die sicher beispielhaft ist.« Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 27.06.26
»Ein deutscher Jahrhundert-Roman.« Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 11.07.26
Schlagzeile
'Miriam Carbe erzählt in einer bewegenden Familiengeschichte von einem ganzen Jahrhundert.' MARIANA LEKY