Details
ISBN/EAN: 978-3-409-41001-4
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 1975
1. Auflage 1975
Erschienen am:
01.01.1975
01.01.1975
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
221 S.
221 S.
Hersteller:
Springer Gabler in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Tiergartenstr. 15-17
DE 69121 Heidelberg
Springer Gabler in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Tiergartenstr. 15-17
DE 69121 Heidelberg
Weitere Details
arrow_forward_ios
Kapitalsteuerung in Filialbanken
Bochumer Beiträge zur Unternehmensführung und Unternehmensforschung 17
Voraussichtlich lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
Die Bankbetriebslehre weist gegentiber der Allgemeinen Betriebs wirtschaftslehre ein Theoriedefizit auf. Dieses Schlagwort darf nicht im Sinne einer Empfehlung mi~verstanden werden, sich in diesem Bereich der Betriebswirtschaftslehre von den praktischen Proble men abzuwenden ulld zu einer zwar theoretisch eventuell befriedi genden, praktisch aber kaum verwendbaren Modellbetrachtung tiber zugehen. Vielmehr ist zu fordern, die in den verschiedenen Berei chen der Betriebswirtschaftslehre entwickelten theoretischen Er kenntnisse auf den Bankbetrieb anzuwenden, urn so den Wissens stand zu erhohen und praktikable Losungsansatze konkreter Probleme zu entwickeln. Die vorliegende Arbeit, eine Untersuchung, die als Bochumer Dis sertation den Titel "Die Lenkung von Kapitalstromen in dezentrali sierten Kreditinstituten" trug, greift diese Aufgabenstellung auf und leistet einen -' wie mir scheint - beachtlichen Beitrag zu ihrer Er fiillung. Ausgehend von der realitatsnahen Vorstellung eines dezen tralisierten Kreditinstituts, das als multipersonales Sozialgebilde verstanden wird, steht die Frage einer optimalen Verteilung der finanziellen Ressourcen innerhalb der Unternehmung im Mittelpunkt der Betrachtung. Damit wird ein, wenn nicht das zentrale Problem aus der Finanzsphare vieler Kreditinstitute m.ti den Erkenntnissen der neueren Organisations-und Entscheidungstheolle konfrontiert.
Inhalt
Inhaltsangabe1. Kapitel: Einführung in die Problemstellung.- 1. Abschnitt Der Begriff der Kapitallenkung in Kreditinstituten.- 2. Abschnitt: Kapitalströme als Gegenstand der Untersuchung.- 3. Abschnitt: Literaturüberblick.- 2. Kapitel: Die Auswirkungen der Dezentralisierung auf interne Kapitalströme.- 1. Abschnitt: Problemstellung.- 2. Abschnitt: Die Dimensionen der Dezentralisierung von Entscheidungen im Kreditinstitut und ihre Auswirkungen auf Struktur und Umfang der internen Kapitalströme.- 1. Auswirkungen der horizontalen Dezentralisierung des Entscheidungsprozesses auf die internen Kapitalströme.- 2. Auswirkungen der vertikalen Dezentralisierung des Entscheidungsprozesses auf die internen Kapitalströme.- 3. Auswirkungen der räumlichen Dezentralisierung des Entscheidungsprozesses auf die internen Kapitalströme.- 3. Abschnitt: Zusammenfassung.- 3. Kapitel: Die Gestaltung der internen Kapitalströme durch die Bestimmung der Organisationsstruktur.- 1. Abschnitt: Die Problematik der Bewertung von Organisationsstrukturen.- 2. Abschnitt: Die Bestimmung des horizontalen Aufgabenzusammenhanges der Kapitallenkung.- 1. Der Stand der Diskussion über die horizontale Dezentralisierung in Kreditinstituten.- 2. Die Analyse von Synergieeffekten der horizontalen Dezentralisierung.- a) Synergieeffekte in der Theorie der Unternehmung.- b) Synergieeffekte der produktgruppenorientierten Divisionalisierung.- c) Synergieeffekte der kundengruppenorientierten Divisionalisierung.- 3. Die Analyse von Koordinationserfordernissen der horizontalen Dezentralisierung.- a) Die Struktur des Koordinationsproblems.- b) Die Auswirkungen von interdivisionalen Kapitalströmen auf die Kommunikation im System.- c) Die Auswirkungen von interdivisionalen Kapitalströmen auf die Formulierung von Subzielen.- d) Die Auswirkungen von interdivisionalen Kapitalströmen auf die Leistungsmessung der Divisionen.- e) Die Auswirkungen von interdivisionalen Kapitalströmen auf die Motivation der Entscheidungsträger.- 4. Externe Bestimmungsfaktoren der Wahl des Divisionalisierungskonzepts.- 3. Abschnitt: Die Problematik der Bestimmung des vertikalen Aufgabenzusammenhanges der Kapitallenkung.- 1. Der Stand der Diskussion über die Delegation von Entscheidungen in Kreditinstituten.- 2. Die Merkmale von Kapitallenkungsentscheidungen als Gegenstand der Delegation.- 3. Kriterien der Delegation von Kapitallenkungsentscheidungen.- 4. Kapitel: Die kurzfristige Lenkung der internen Kapitalströme über ein System von Verrechnungspreisen.- 1. Abschnitt: Profit Centers als Voraussetzung einer Kapitallenkung über Verrechnungspreise.- 1. Problemstellung.- 2. Der Begriff des Verrechnungspreises.- 3. Das Grundmodell der Lenkung über Preise.- 2. Abschnitt: Die Problematik des Filialerfolgs als Steuerungselement im pretialen Koordinationsmodell.- 1. Die sachliche Abgrenzung des Filialerfolgs.- 2. Die zeitliche Abgrenzung des Filialerfolgs.- 3. Die Komplementarität des Filialziels zum Unternehmungsziel.- 4. Die Relativierung der absoluten Zielvariablen.- 3. Abschnitt: Die Bestimmung der internen Kapitalüberlassungsverhältnisse als Objekt der Lenkung.- 1. Die Sichtbarmachung der internen Kapitalströme.- 2. Autonome und induzierte Kapitaltransfers.- 3. Die Qualität der Kapitalüberlassung.- a) Die Schichtenbilanz als Instrument der Qualitätsbestimmung.- (1) Die "unkompensierte Filialbilanz".- aa) Die Zurechnung zentraler Kassenhaltung auf die Filialen.- bb) Die Zurechnung zentraler Mindestreservedisposition auf die Filialen.- (2) Die Fragwürdigkeit der Schichtung.- b) Die Zentrale als Fristentransformationsstelle.- c) Die Aufspaltung des Verrechnungssaldos in vereinbarte Überlassungsfristen.- 4. Totale versus marginale Betrachtung der Verrechnungssalden.- 4. Abschnitt: Die Bestimmung optimaler Verrechnungspreise im Filialkreditinstitut.- 1. Die Ableitung "richtiger" Verrechnungspreise aus dem Steuerungszweck: Betriebswerte als Verrechnungspreise.- 2. Die Analyse der Betriebswerte im offenen Entscheidungsfeld.- a) Das o