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ISBN/EAN: 978-3-402-15071-9
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2017
1. Auflage 2017
Erschienen am:
08.11.2017
08.11.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
340 S.
340 S.
Format (T/L/B):
2 x 23 x 15.5 cm
2 x 23 x 15.5 cm
Hersteller:
Verlag Aschendorff GmbH & Co. KG
Dr. Dirk Paßmann
buchverlag@aschendorff-buchverlag.de
Soester Str. 13
DE 48155 Münster
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Die Herren von Hörde
Eine westfälische Ministerialenfamilie des 13. Jahrhunderts im Spiegel der urkundlichen Überlieferung, Westfalen in der Vormoderne 28, Studien zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Landesgeschichte
Voraussichtlich lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
Im Zuge der Gestaltung des Phönix-Sees auf dem ehemaligen Gelände des Stahlwerks Phönix-Ost im Dortmunder Stadtteil Hörde wurden archäologische Ausgrabungen bei der als Verwaltungsgebäude des Werks genutzten Burg Hörde durchgeführt. Archäologische Quellen belegen eine erste Besiedlung der Burg zum Ende des 12. Jahrhunderts. Für das Jahr 1198 ist erstmals ein gewisser Albertus de Hurde urkundlich belegt. Im Mittelpunkt der hier vorliegenden Untersuchung steht die Frage nach dem sozialen und politischen Werdegang der Familie von Hörde. Wie sah dieser Werdegang aus, der in dem Verkauf der Burg Hörde und der Begründung eines zweiten Familienzweigs im Herrschaftsgebiet der Herren zur Lippe gipfelte? Welchen Einfluss hatten die politischen Ereignisse um den Territorialkampf in Westfalen zwischen dem Kölner Erzbischof und westfälischen Adeligen? Welche Hinweise können die erhaltenen Urkunden und Siegel auf eine soziale und politische Entwicklung der Familie liefern? Um diese Fragen zu beantworten, bedurfte es einer detaillierten Auswertung des Urkundenmaterials. Es wurden alle verfügbaren Daten zu den Familienmitgliedern und zu weiteren in den Urkunden genannten Personen in Datenbanken gesammelt. Auf diese Weise konnten familienübergreifende, wirtschaftliche und feudale Netzwerke erfasst und eine prosopographisch-statistische Analyse des sozialen Umfelds der Familie durchgeführt werden. Basierend auf den Datenbanken wurden zudem Regesten, Siegelbeschreibungen und Verbreitungskarten erstellt. Ein Aufstieg der Familie aus der Ministerialität zum Niederadel lässt sich mit diesen Daten belegen.