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ISBN/EAN: 978-3-11-221559-3
Einband: Paperback
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
IX, 452 S., 1 s/w Illustr., 1 b/w ill.

Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
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DE 10785 Berlin


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Gleiches zu Gleichem: Figurenähnlichkeit in der späthöfischen Epik

Flore und Blanscheflur, Engelhard, Barlaam und Josaphat, Wilhalm von Wenden, Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 101 335

Beschreibung

Die Vorstellung, dass Gleiches sich gerne zu Gleichem geselle, ist so alt wie das menschliche Nachdenken über Beziehungen selbst und prägt auch die höfische Literatur des Mittelalters, in der insbesondere die Gleichheit des sozialen Status sowie äußerer und innerer Idealität beziehungskonstituierend wirkt. Im 13. Jahrhundert entstehen dann allerdings einige Romane, die dieses Prinzip problematisieren und hinterfragen: Weshalb ist Ähnlichkeit eine Bedingung für ideale Beziehungen? Welche Merkmalsgleichheiten sind relevant, welche nicht? Und was geschieht mit denen, die bestimmten Ähnlichkeitsnormen nicht entsprechen? Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die narrativen Inszenierungen von Ähnlichkeit in vier späthöfischen Romanen, in denen dieses elementare Beziehungsprinzip der Gleichheit ins Zentrum des Erzählens rückt und sowohl die Handlungsstruktur als auch die Figurenkonstellation maßgeblich bestimmt. Auf einen kulturhistorischen Überblick über die Grundlagen mittelalterlichen Ähnlichkeitswissens folgen vergleichende Detailanalysen von Konrad Flecks Flore und Blanscheflur, Rudolfs von Ems Barlaam und Josaphat, Konrads von Würzburg Engelhard und Ulrichs von Etzenbach Wilhalm von Wenden.

Über Felix Urban

Felix Urban, University of Heidelberg, Germany.