Unterleuten
Ein kleines Dorf im Brandenburgischen, eine Autostunde von Berlin entfernt.
Die Dorfgemeinschaft aus alteingesessenen und Zugezogenen funktioniert mal mehr, mal weniger gut. Als ein Investor versucht, die Unterleutener von einer Windkraftanlage zu überzeugen, brechen alte Feindschaften auf und neue Seilschaften werden geschlossen. Juli Zeh gelingt es durch ihre Erzähltechnik, dem Leser die Sicht aller Beteiligten nahe zu bringen. Alle haben ihre Interessen und Absichten, keiner ist bereit, Kompromisse einzugehen. Die Katastrophe scheint unausweichlich.
(T. Kenter, Mitarbeiterin 2016)
Bibliographie
Kategorie