So federleicht wie meine Träume

Die Geschichte von Alina offenbart alle Gedanken und Gefühle eines Teenager, dessen Welt von einem gebrochenen Bein komplett verändert wird.

Ihr Frust, als sie hört, dass sie nie mehr Ballett wie zuvor tanzen könne, ist verständlich. Spitzentanz ist nun undenkbar und der Traum von einer Ballettkarriere zerplatzt. Sie verbannt daraufhin alles aus ihrem Leben, was an Ballett erinnert. Selbst den Kontakt zur besten Freundin, die noch tanzt, bricht sie ab.

Zur eigenen Verwunderung macht sie dann aber bei den Try-Outs für ein Musical mit. Sie trifft dabei auf Personen, die ihr helfen sich abzulenken. Alina fängt ein Leben abseits des Balletts an. Dennoch fühlt sie sich manchmal fehl am Platz und wird an ihren Verlust erinnert. Dann läuft das Fass der Emotionen über und geleitet von Neid, Frustration und Schmerz riskiert sie durch ihr verletzendes Verhalten alle Freundschaften zu verlieren.

Jedoch wird ihr ihre vorherige blinde Liebe zum Ballett endlich klar. Die alten Traditionen und rassistischen Rollenbesetzungen sind falsch. Im Lauf der Geschichte entwickelt Alina sich. Sie steht für ihre Werte ein, ihre Meinung spricht sie nun aus und reflektiert das eigene Verhalten gegenüber anderen. Das Ballett bekommt auch wieder einen Platz in ihrem Leben.

An der Geschichte fasziniert, dass Alina lernt, trotz Einschränkungen und Rückschlägen zu tun, was sie liebt.

 

Schülerpraktikantin 10-2022


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