Die Verwandlung der Dinge

Wer kennt es noch? Auf dem Buchcover ist wirklich ein Telefon... mit Wählscheibe... wie ging das denn? Ja, die Entwicklung der Technik  in den letzen 50 Jahre war schon rasant.

Ibrandtner-klein-sw.jpgn dem Buch geht es um vier Bereiche: Das Schreiben, das Musikhören, das Fernsehen, das Telefonieren. Heutzutage braucht man dafür nur noch ein einziges Gerät, inklusive Fotografieren und Filmen, es passet sogar in die Hosentasche.
Eine packende Reise durch die Kommunikationstechnik der vergangenen Jahrzehnte, an viele Dinge kann  man sich gar nicht mehr erinnern: Walkman, VHS Video, Kofferradio. War früher alles besser? Nein bestimmt nicht, es war nur anders und manchmal viel komplizierter. Aber was sagt man in weiteren 50 Jahren zum Smartphone, zum Tablet...


Bibliographie
Tipp
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Die Verwandlung der Dinge
Bruno Preisendörfer
Die Verwandlung der Dinge
Eine Zeitreise von 1950 bis morgen
EAN: 978-3-86971-166-9
Fasziniert begibt sich Bruno Preisendörfer auf die Spur der Philosophie der Alltagsgegenstände - und dessen, was diese mit den Menschen, die sie bedienen, mach(t)en.1963, als der Erstklässler Bruno Preisendörfer aufgeregt seinen ersten Schulweg antrat, da hing an seinem Schulranzen noch ein Wischläppchen für seine Schiefertafel, gerechnet wurde mit Stift und Rechenschieber, Musik hörte man im Radio oder auf LP. Nur 14 Prozent der bundesrepublikanischen Bevölkerung hatten ein Telefon - die Preisendörfers gehörten nicht dazu; einen Fernseher gab es bei ihnen daheim auch nicht und auch keine Schreibmaschine, mit der man z. B. das Manuskript zu diesem Buch hätte schreiben können.Heute hat fast jedes über zwölfjährige Mitglied einer Durchschnittsfamilie ein eigenes Handy oder ein Tablet, mit dem man telefonieren, fotografieren, schreiben, googeln, chatten, streamen und mailen kann.Mit einer Mischung aus Irritation, Faszination und verschmitztem Staunen lässt Preisendörfer die rasante Entwicklung Revue passieren, die seinem persönlichen Alltag im Laufe weniger Jahrzehnte widerfuhr. Manchmal mit ein wenig Nostalgie, manchmal fasziniert, immer aber mit Neugier und dem Bewusstsein, dass auch jede Zukunft nur allzu bald ihre Vergangenheit hat.Preisendörfer wäre dabei nicht Preisendörfer, beleuchtete er nicht mit wachem Blick und stilistischer Raffinesse, was die jeweiligen Kulturtechniken mit ihren Benutzern machten und wie sie sich auf das jeweilige Sozialgefüge auswirken - wenn sich die gesamte Familie um einen Fernseher versammelt, lebt man anders, als wenn jeder ein Tablet hat; mit physischen LPs war Musikhören etwas anderes als mit Streamen; und wenn jeder ein Handy hat, entwickelt sich auch kein erbitterter Kampf um das einzige Telefon mehr.

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